Welches Zeicherl hätten’s denn gern?

Blanko-Schilder

Blanko-Schilder, kein Photoshop, vielleicht eine Erfindung Kölner Verkehrsbehörden

Am 03.03.2009 stürzte in Köln das Historische Stadtarchiv ein. Beim Amt für Straßen und Verkehrstechnik hat man blitzschnell reagiert: Knapp zwei Monate später wurde eine wenig attraktive Umleitung für Radfahrer eingerichtet. Aber immerhin.

Das war dem Fahrradbeauftragten eine News in der Rubrik “Alle Meldungen zum Radverkehr 1 wert: “Severinstraße auch für Radfahrer wieder besser erreichbar“. – Mit ausreichend guten Meldungen feiert man sich dort nämlich gerne selber.

Keine Meldung war dem Fahrradbeauftragten die Aufhebung dieser Umleitung 2 wert, hätte Radfahrern zwar geholfen und wäre auch eine Meldung zum Radverkehr, aber damit kann man sich nicht feiern. Anstatt Zeichen 1022-10 “Radfahrer frei” sieht man dort jetzt nichts, bzw. leere Schilder und schon gar keinen Hinweis auf eine geänderte Verkehrsführung.

Kurios, sollen die Radfahrer die weißgebliebenen Schilder jetzt selber ausfüllen, weil sie die einzigen sind, die sich mit Radverkehr auskennen? – Das wäre doch toll. Sind die Schilder vom Wetter ausgeblichen worden? Schaft man auf den Platzhaltern Raum für Tags von frustrierten Graffitikünstlern? Wie auch immer, die meisten Radler sind von den Blanko-Schildern so irritiert, dass sie, trotz Verbot, verkehrt herum in die Einbahnstraßen einfahren. Dort fahren jetzt mehr Radfahrer in die “falsche Richtung” (entgegen der Einbahn), als Kraftfahrzeuge in die richtige. Zumindest konnte ich das beobachten, während ich die Fotos machte.

Weil die Herren der Schilder selbst nicht an ihre Anordnungen glauben, hat man die Warnung, Zeichen 138 “Radfahrer kreuzen” und Zusatzzeichen 1000-31 “beide Richtungen”, vor entgegenkommenden Radfahrern auch lieber stehen gelassen (viertes Foto von unten). Muss ja nicht richtig sein, man weiß ja, was gemeint ist. – Mäht nix.

Solange Behörden den Radverkehr nicht ernst nehmen, darf sich niemand wundern, dass Radfahrer die Regeln der Behörden nicht ernst nehmen und ernst nehmen werden. Diese Regeln versteht ohnehin kein Mensch.

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1 Zur Information für Opera-User: Die Seiten der Stadt Köln werden mit dem Opera-Browser nicht korrekt dargestellt. – Internet kann man bei der Stadt Köln offensichtlich genauso gut, wie Radverkehr.

2 Besser allerdings wäre es gewesen, die Öffnung der Einbahnstraßen nicht aufzuheben, sondern vorher schon über die Mathiasstraße und dann das Sionstal in die Südstadt fortzuführen. Aber das hätte Parkplätze gekostet. – Also keine Aufgabe für das Büro des Fahrradbeauftragten.


Zweites Geisterrad in Köln

Zweites Kölner Geisterrad

Zweites Kölner Geisterrad

Das zweite Kölner Geisterrad wurde Mitte Oktober vom ADFC Köln im Stadtteil Mülheim auf der Berliner Straße, gegenüber des Höhenhauser Rings, aufgestellt. Dort wurde am 12. April 2010 ein 82-jähriger Radfahrer von einem PKW angefahren. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen ist er am 23. April im Krankenhaus verstorben.

Ein drittes Geisterrad stand etwa 170 m weiter stadtauswärts, wurde jedoch von Unbekannten entfernt, so dass ich keine Fotos machen konnte. Hier wurde am 9. Mai 2010 ein 60-jähriger Radfahrer gegenüber dem Haus Berliner Straße 195 vermutlich beim Wechsel vom Gehweg auf die Fahrbahn von einem Kleintransporter so schwer verletzt, dass er am 14. Mai seinen Verletzungen erlegen ist.

Auf den Seiten des “Expertenkreises” Velo 2010 kann man sich neben dem aktuellen Fahrradunfallgeschehen auch über die Unfälle mit Todesfolge informieren.

Erich Koprowski, ADFC-Vorsitzender in Köln, hat hinsichtlich der zeitnahen Häufung der tödlichen Unfälle an diesem Ort bei der Polizei und dem Amt für Straßen und Verkehrstechnik nachgefragt und um Stellungnahme zu eventuellen Maßnahmen der Behörden gebeten. Die Fragen, Antworten und Kommentare findet man in dem lesenswerten Beitrag unter der Rubrik: Aktivitäten, Verkehr und Politik auf den Seiten des Kölner ADFC.

Ghostbike animiert

Ghostbike

Besonders zynisch scheinen die Antworten der Behörden zu sein, nachdem man sich ein eigenes Bild von der Radverkehrssituation auf der Berliner Straße gemacht hat. Auf wenigen hundert Metern wird der Radverkehr abwechselnd auf Radwegen, gemeinsamen Geh- und Radwegen, Schutzstreifen und Fahrbahn geführt. Kein Mensch, der sich nicht speziell mit Radverkehr beschäftigt, kennt sich da noch aus. Die Fahrbahn wird massiv von Straßenbahnen, Bussen und Schwerverkehr frequentiert. Die Folge: Verunsichert nutzen die meisten Radler ordnungswidrig den Gehweg und wechseln unvermittelt auf die Fahrbahn, wann immer ein unerwartetes Hindernis auftaucht.

Nur ein Beispiel: Cirka 50 Meter weiter endet unvermittelt ein gegenüber der besagten “dritten” Unfallstelle liegender Radweg. Dort, wo der Radverkehr eigentlich mit einer Schleuse auf die Fahrbahn geführt werden müsste, befindet sich gerade mal ein abgesenkter Bordstein, der dauerhaft zugeparkt ist. Ich habe diese Stelle noch nie frei von ordnungswidrig parkenden Fahrzeugen gesehen. Selbst auf dem Satellitenfoto von Goggle Maps parken hier zwei Fahrzeuge. Auf dem Luftbild von Bing sind es sogar drei. Die Radfahrer, wie auf dem Foto unten, fahren auf dem Gehweg weiter. – Unfassbar, dass die Damen und Herren vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik hier keine Handlungsmöglichkeiten sehen. Für sie hört ihre Zuständigkeit offensichtlich zwei Meter neben den Unglücksstellen auf.

Wird hier ordnungswidriges Falschparken auf Kosten der Radfahrer behördlich geduldet?

Benutzungspflicht – Da staunt der Laie

Baustelle Severinsbrücke

Baustelle Severinsbrücke, Zeichen 239 Fußgänger kombiniert mit 1022-10 Radfahrer frei

Da soll noch mal einer sagen, dass sich das Amt für Straßen und Verkehrstechnik nicht mit modernen Radverkehrslösungen befasst. ;-) Zurzeit scheint es so, als dürften Radfahrer auf Teilen der Severinsbrücke und dem Deutzer Ring die Fahrbahn benutzen. Das Erstaunliche daran: Es handelt sich dabei um autobahnähnliche Straßen, auf denen zwar Tempo 50 vorgeschrieben ist, aber wer hält sich schon daran?

Radverkehr auf der Fahrbahn ist generell gut, taugt hier aber überhaupt nicht, der Verkehr ist zu schnell, die Fahrbahn für die gefahrenen Geschwindigkeiten zu eng und die Stelle zu unübersichtlich. Mangelndes Verständnis der Autofahrer würde zu Nötigungen führen. Das wäre die Hölle. :evil: Ich rate unbedingt davon ab, hier die Fahrbahn zu benutzen.

Wer sagt es nun der Behörde? ;-)

Baustelle Severinsbrücke

Baustelle Severinsbrücke, Zeichen 239 Fußgänger kombiniert mit 1022-10 Radfahrer frei

Paragraph 2 der Straßenverkehrs Ordnung (StVO) schreibt vor, dass Fahrzeuge, also auch Fahrräder, die Fahrbahn zu benutzen haben. Es sei denn, es ist durch die Zeichen 237, 240 und 241 eine Radwegbenutzungspflicht ausgeschildert. Auf der Severinsbrücke befindet sich normalerweise ein benutzungspflichtiger Radweg. Die Schilderkombination oben, Zeichen 239 Fußgänger und 1022-10 Radfahrer frei, lässt dem Radfahrer die Wahl, ob er entsprechend langsam, und unter besonderer Vorsicht Fußgängern gegenüber, den Gehweg benutzen oder er, wie es die StVO es verlangt, auf der Fahrbahn fahren will.

Sehr gut und nachvollziehbar hat das Bernd Sluka auf seiner Seite erklärt: Radwege, rechtlich. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Auch wenn ich mich wiederhole, rate ich trotzdem davon ab, an dieser Stelle die Fahrbahn zu benutzen, nicht alles, was so angeordnet wird, ist schlau. Wir sind doch keine Lemminge.

Einfach mal Rad fahren

Radroute durch Lindenthal

Kanäle in Lindenthal

Wochenende, die Sonne scheint, der Veranstaltungskalender gibt nichts her. Was könnte man bei dem schönen Wetter unternehmen? – Rad fahren ist anstrengend und nein, nicht bei dem Verkehr hier in Köln … viel zu gefährlich! – Tatsächlich ist dieses eines der häufigsten Argumente, das ich höre, wenn ich mit Leuten spreche, die noch immer sämtliche Alltags- und Freizeitfahrten mit dem Auto erledigen. Sie fürchten sich: vor dem Wetter, vor ihrer eigenen Kondition, vor den unverständlichen Regeln, vor den aggressiven anderen Autofahrern, vor der Enge, vor dem Lärm und schließlich auch vor Unfällen. Sie sind einfach überfordert!

Dabei muss das alles gar nicht so schlimm sein. Tatsächlich gibt es nämlich so etwas wie “grüne Routen”, die nahezu in jedem Stadtteil zu finden sind. Denn wer bereit ist, kleinere Umwege in Kauf zu nehmen, kann sich auf Strecken fernab von hoher Verkehrsbe-lastung fortbewegen, um sich so vorsichtig an den Großstadtver-kehr zu gewöhnen. Genau das Richtige für Einsteiger. Die meisten Argumente der Radfahrmuffel gelten hier nicht.

Mit einer wunderbaren Idee kommt uns dabei die Stadt Köln, respektive die Ämter für Straßen und Verkehrstechnik, Landschaftspflege und Grünflächen und für Presse und Öffentlichkeitsarbeit zu Hilfe. Die haben nämlich verschiedene innerstädtische Fahrradrouten veröffentlicht, die eben vornehmlich abseits der stark befahrenen Autorouten und und zwar durch Grünflächen, Parkanlagen und Wälder, an Weihern, Bächen und Flüssen verlaufen. Diese Routen kann man sich als Flyer bei den verschiedenen Ämtern abholen oder sogar herunterladen und das vollkommen kostenlos. – Ausnahmsweise eine gelungene Idee, den Radverkehr zu fördern. Denn nimmt man sich etwas Zeit, taugen diese Routen sogar als Alltagsverbindungen, nicht für jeden Tag, aber vielleicht gelegentlich!

Ich habe mir die Route “Rund um Lindenthal” ausgesucht, um sie hier vorzustellen. Ich glaube, dass sie ohne weiteres als Einsteigerroute taugt und dabei so abwechslungsreich und erholsam ist, dass sie Lust auf mehr macht. Die Strecke ist nahezu frei von Steigungen und mit ca. 19 km gerade mal so lang, dass sie durchaus einem Untrainierten zumutbar ist.

Kinderanhänger sollten möglichst zu Hause bleiben, da unzählige Drängelgitter eine komfortable Passage unmöglich machen.

GPS Geräte

GPS - Ein nützliches Hilfsmittel für die Routenplanung

Die Präsentationen der Tourbeschreibungen auf den Seiten der Stadt Köln sind je nach Zeitpunkt der Veröffentlichung von unterschiedlicher Qualität. So sind die Touren “Auf den Spuren des preußischen Kölns” reine Textwegbeschreibungen, während die neueren immerhin mit einer einfarbigen Karte aufwarten.

Die aktuelleren Touren,

1. Mit dem Rad um Nippes

2. Mit dem Rad um Ehrenfeld

3. Mit dem Rad um Lindenthal

4. Eine Radtour durch Mühlheim

5. Mit dem Rad in den Waldreichen Nordosten

weisen neben Informationen zur Tour und entsprechenden Sehenswürdigkeiten, die Wegbeschreibung und eine sehr gute mehrfarbige Karte auf, die ich als Flyer, aufgefaltet etwa 40 cm mal 42 cm, erhalten habe. Karte und Texte lassen sich auf den Seiten der Stadt Köln herunterladen: Touren in und um Köln.

Leider liegen die Touren nicht als GPS-Track vor, so dass man diese (sicher nur vorerst) selbst digitalisieren muss. Die Rechte an der Route liegen bei der Stadt Köln. Aus urheberschutzrechtlichen Gründen darf ich meine Tracks hier nicht zur Verfügung stellen.

Die Karten und Wegbeschreibungen sind aber so gut, dass es mit der Navigation auch ohne GPS keine Probleme geben dürfte.

Um dem einen oder anderen Appetit auf etwas alternative Nahmobilität zu machen, habe ich unterwegs etwas fotografiert und diesen Beitrag mit ein paar Bildern garniert.

Fontäne

Stadtwaldweiher

Die Route beginnt am Aachener Weiher und führt komplett durch die verschiedenen Grünanlagen rund um die Stadtteile Lindenthal, Klettenberg, Zollstock, Sülz und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Um die Informationen aus den Flyern nicht zu wiederholen, verzichte ich auf eine detaillierte Beschreibung der Tour und lasse die Bilder für sich sprechen.

Laub im Stadtwaldweiher

Herbstlaub im Stadtwaldweiher

Park

Stadtwald

Stadtwald

Stadtwald am Adenauerweiher

Stadion

Müngersdorfer Stadion und FC-Heim

Bäume und Federvieh

Weg zum Adenauerweiher im Stadtwald

In den verschiedenen Weihern kann man zahlreiche Arten von Entenvögeln beobachten: Im Bild oben eine sogenannte Nilgans und darunter junge Höckerschwäne bei der Futtersuche. Einige Rad- und Wanderwege kreuzen oder teilen sich die Route: Auf dem letzten Foto im oberen Bild der Kölnpfad (weißer Kreis auf schwarzem Grund).

Arboretum und Segelboot

Arboretum, Decksteiner Weiher

Verkehr auf der Berrenrather Straße

Verkehr auf der Berrenrather Straße

Nicht nur beim Queren der Berrenrather Straße ist Geduld gefragt. Die Lindenthalroute kreuzt an mehreren Stellen, je nach Uhrzeit, stark befahrene Straßen dort, wo keine Querungshilfen vorgesehen sind. So kann es manchmal mehrere Minuten dauern, bis zwischen den vielen Fahrzeugen eine ausreichend große Lücke das Überqueren der Fahrbahn erlaubt.

Römisches Schlammfangbecken

Römisches Schlammfangbecken und Wasserleitung neben der Berrenrather Straße

Bäume im Herbstlicht

Kalscheurer und Decksteiner Weiher

Brücke über den Militärring

Brücke über den Militärring

Unterhalb der Rad- und Fußgängerbrücke stehen einige Wohnwagen. Dort empfangen Huren ihre Freier.

Preussisches Fort mit Rosengarten

Preußisches Fort mit Rosengarten

Aachener Weiher

Start und Ziel: Aachener Weiher

Tadel

Gefahren und Hindernisse

Leider kann ich, auch bei dieser an sich schönen Strecke, mir Kritik nicht verkneifen. Ein wirkliches Ärgernis sind die vielen viel zu engen Umlaufsperren, die eine Durchfahrt mit Anhänger fast unmöglich machen. Zwischen Dürener und Bachemer Landstraße (zweites Bild von oben) bin ich mit meinen Gepäcktaschen nicht an dem Drängelgitter vorbeigekommen, ohne das Rad umzuheben. An besonders schönen Tagen mit vielen Freizeitradlern kommt es sogar zum Rückstau innerhalb des Schienenbereichs.

Dort, wo der Radweg die Bachemer Straße kreuzt, empfinde ich den Überweg geradezu als Frechheit für eine innerstädtische, von Studenten viel befahrene, Radroute (letztes Foto auf obigen Bild): Zu der unsäglichen Umlaufsperre kommen noch die viel zu hohen Bordsteine und das, obwohl der Überweg mit einer Lichtsignalanlage geregelt ist!

Ganz besonders schlimm ist, dass die Zuständigen offensichtlich darüber Bescheid wissen und nicht eingreifen. So weisen die Herausgeber der Tour u.a. das Amt für Straßen und Verkehrstechnik sogar noch auf Probleme an den Umlaufsperren hin, anstatt diese Stellen zu entschärfen und auch für den Radverkehr passierbar zu machen.

Milde stimmt mich die Tatsache, dass die Tour gerade erst herausgegeben und mit Sicherheit von Mitarbeitern des Fahrradbeauftragten getestet wurde. Alle Mängel haben sie sicherlich akribisch notiert und katalogisiert und  jetzt brütet ein 14-köpfiges Team darüber, wie man diese Wege endlich fahrradfreundlich gestalten kann. – Hoffentlich! :roll:

Teile der Tour bin ich in den letzten zwei Wochen zweimal gefahren. Im Vorgebirgspark gibt es nebeneinander zwei verschiedene Wege (drittes und viertes Foto im letzten Bild). Ein breiter, asphaltierter, gepflegter und komfortabler Weg und ein schmaler (max. 1,60 m breit) mit Verbundsteinpflaster ausgelegter Weg, der unter vielen Wurzelaufrissen leidet, teilweise zugewachsen und oft unter dem vielen Laub schwer auszumachen ist. Der geneigte Leser darf jetzt raten, welcher der Wege (durch Zeichen 237 Radfahrer und Zeichen 239 Fußgänger) für Radfahrer in zwei Richtungen benutzungspflichtig war. – Richtig: Selbstverständlich der holprige schmale Pfad mit Verbundsteinpflaster.

Aber – oh Wunder – auf der gesamten Strecke zwischen Markus- und Vorgebirgstraße wurden vor ein paar Tagen alle Schilder spur- und bisher ersatzlos entfernt. Radfahrer können jetzt den breiten komfortablen Weg nutzen. Ich nehme wohlwollend an, dass es sich dabei um ein erstes Ergebnis der Anstrengungen des Teams um den Fahrradbeauftragten handelt: Meinen Glückwunsch!

Ich will nicht weiter zynisch über die Unzulänglichkeiten des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, inklusive des dazugehörigen Fahrradbeauftragten philosophieren. – Fakt ist, werden diese Routen erst einmal ausreichend genutzt, dann entsprechend ausgebaut und schließlich als sogenannte “Grüne Routen” etabliert, bieten sie eine erstklassige Alternative zu den bisherigen Radverkehrsverbindungen. Routen, abseits von hohem automobilen Verkehrsaufkommen, auf womöglich eigenen Radverkehrs-Trassen, dürften eine ganz neue Qualität für den Radverkehr bedeuten und stellen, so glaube ich, eine einzigartige Chance der Radverkehrs-förderung dar. Eine gute Idee, den Bürgern Radverkehr zum Ausprobieren anzubieten, auch wenn es nur ein winziger erster Schritt ist.

Helden der Arbeit

Fahrradstadt Köln

Fahrradstadt Köln?

Köln hat ein ernsthaftes Imageproblem, was den Radverkehr angeht.

Im Amt für Straßen und Verkehrstechnik gibt es eine Abteilung, die sich vornehmlich mit der Planung von Radverkehrsanlagen und der Darstellung der Stadt Köln in Sachen Radverkehr beschäftigt. Diese Abteilung ist allgemein als das Büro des Fahrradbeauftragten, Jürgen Möllers, bekannt.

Tatsächlich scheint es ihm auch zu gelingen, sich und seine Arbeit vor diversen Gremien und den politischen Parteien positiv zu verkaufen. Mit den Radfahrern der Stadt hat er jedoch offensichtlich ein Kommunikationsproblem (Blog Medienecken 1, 2, Laufis Blog, Simons Blog, Heiners Blog). Tiefer gehende Fragen und Probleme werden entweder gar nicht, höchstens aber nur unzureichend beantwortet bzw. beseitigt, wie alleine schon in den genannten Blogs zu lesen ist.

Wie auch immer, es gibt ja noch seine Planer. Wenn ich Herrn Möllers bisher richtig verstanden habe, beschäftigen diese sich mit allen aktuell im Bau befindlichen und zukünftigen Radverkehrsanlagen, verkehrsberuhigten- und Tempo-30-Zonen.

Diese Anlage, Cäcilienstraße, Ecke Cäcilienkloster, ist im letzten Winter fertig gestellt worden:

Helden der Arbeit

Helden der Arbeit

Wie lange plant man so etwas im Fahrradbüro? – Monate, Jahre?

Da scheint die Behindertenbeauftragte ihren Job besser zu verstehen als unser Fahrradbeauftragter. Oben sieht man die ordentlich verlegten “Blindensteine”, die zwar verhindern sollen, dass sehbehinderte Menschen unkontrolliert auf die Fahrbahn, nicht aber auf den Radweg laufen – vielen Dank dafür. Immerhin geht man davon aus, dass Radfahrer für andere Menschen bremsen, Autofahrer aber nicht! Ansonsten könnte die gute Behinderteninfrastruktur ja auch für Radfahrer mal wichtig werden, betrachtet man 20 Meter weiter folgende Anlage:

Baustelle in der Caecilienstrasse

Ehemalige Baustellenbeschilderung auf der Cäcilienstraße

Schlimm genug, dass der Radverkehr an der ehemaligen Baustelle nicht einen Tag ordentlich gesichert war – ungeachtet von Polizei und den vielen Behördenvertretern, die in den vielen Monaten mit absoluter Sicherheit an dieser zentralen Stelle vorbeigekommen sein mussten, einschließlich der Mitarbeiter unseres Fahrrad-beauftragten. – Offensichtlich besteht von offizieller Seite kein Interesse, die Situation für Radfahrer zu verbessern!

Einfahrt Tiefgarage Cäcilienstraße

Einfahrt neue Tiefgarage Cäcilienstraße

Viel schlimmer wiegt, dass die Ausführung des neuen Radwegs nicht im Geringsten den aktuellen Ansprüchen an sichere Radverkehrsanlagen entspricht, unabhängig davon, dass Bordsteinradwege sowieso nicht mehr Stand der Technik sind. Dort, wo die Kraftfahrzeuge den Radweg kreuzen, ist er durch helle Streifen aufgelockert, die den Radverkehr optisch bremsen und dem Pkw-Verkehr eine freie Durchfahrt, vielleicht sogar Vorrang suggerieren. Nicht nur, dass der Radweg nicht geradlinig, sondern stark und unnötig verschwenkt ist, durch Bäume, parkende Autos und den parallel verlaufenden Radweg zum Fahrstreifen ist es nicht möglich, für den Pkw-Fahrer entsprechende Sichtbeziehungen herzustellen. Was soll das? Hat man aus der grauenhaften Parkplatzzufahrt des wenige Meter entfernten Kaufhofs nichts gelernt? Dort gibt es bis heute nahezu minütlich Konflikte zwischen den einfahrenden Autos und dem kreuzenden Radverkehr. Die Baustelle hingegen hat gezeigt, dass trotz hoher Verkehrsdichte sogar ein Befahren der Fahrbahn durch den Radverkehr über mehrere Monate möglich war.

Bei soviel Ignoranz ist es schwer vorstellbar, dass sich die Autostadt Köln jemals auch nur annähernd fahrradfreundlich entwickeln wird! Und darum, Leute, wehrt euch gegen diese Missstände und kommuniziert den Behörden und der Politik, was auch immer euch nicht passt! – Zeigt euch und fahrt Rad, wann immer es sich ergibt!

Fahrradstadt Köln

Autostadt Köln!

Denn sie wissen nicht, was sie tun …

Piktogramme

Piktogramme auf der Venloer Straße

Solange man im Kölner Amt für Straßen und Verkehrstechnik glaubt, dass Fahrräder so aussehen, wird die Polizei noch viele solcher “Mahnmale” zeichnen müssen.

Straßenzeichnung Unfallaufnahme

Radverkehrsunfall vor einer Zufahrt des Stadthauses

Wachsender Radverkehrsanteil

Rechts vor Links und Radfahrer frei

Vorsprung durch Technik

Man kann den Kölner Verkehrsbehörden wirklich nicht nachsagen, sie wären nicht kreativ. Im Eigelsteinviertel versucht man offensichtlich, dem wachsenden Radverkehrsanteil mit modernen, bisher wenig erprobten Techniken habhaft zu werden. Leider ist mir nicht bekannt, ob sie zumindest an dieser Stelle erfolgreich sind!

Diese Schilderkombination gibt es wirklich, das ist keine Foto-montage!

Fahrradsternfahrt in Köln en miniature (1:32)

TS-Sternfahrt

Fahrradsternfahrt in Köln

So ist das!

Sterngefahren – Die 3. Kölner Fahrradsternfahrt

Fahrradsternfahrt Köln 2010

Fahrradsternfahrt Köln 2010

Perfektes Fahrradwetter, viele gut gelaunte Menschen auf bunten und verschiedensten Fahrrädern: Fahrräder aus Aluminium, Stahl und/oder Carbon, zum Liegen, zum Sitzen, heraus-geputzt, verrostet, groß, klein, Leichtlauf- oder Lastenrad, gebastelt, gekauft, mit kleinen oder mit großen Rädern, verkleidet, drahtig, alt, neu, schwer, leicht, bunt, farbig, schwarz, weiß, konservativ, cool, kultig oder modern. Ein facettenreicher Mix aus individuellen Menschen, mit ihren individuellen Rädern. Toll!

Ideale Voraussetzungen also, um in Köln gemeinsam eine Fahrradsternfahrt zu zelebrieren und sich über die verschiedensten Themen auszutauschen und zu fachsimpeln: Wie schwer, wie leicht, wie teuer? Schwitzt man unter der Vollverkleidung nicht furchtbar? Ach, Merinowolle hilft da? Warum darf man auf dem Prana niemanden mitnehmen? Kommst Du auch auf die Critical Mass? Darf man hier tatsächlich nicht weiter fahren? Wann muss ich nochmal den Radweg benutzen? “Ich heiße Arne und blogge ‘radgefahren’” – “Weiß ich … ich bin doch Holger … aus Bergisch-Gladbach und blogge auch!” – Themen gab es ohne Unterlass und wer wollte, ist einfach nur dahin gerollt und hat das schöne Wetter und die Sicherheit der großen Gruppe genossen. Von der Polizei vor verunsicherten Autofahrern beschützt, durften wir auf den guten, gepflegten und sicheren Fahrbahnen dahingleiten, nachdem wir unseren Polizisten noch freundlich darauf hinweisen mussten, wie wichtig es für unsere Demonstration ist, die Fahrbahn benutzen zu dürfen. Er hat unser Anliegen verstanden und ich danke ihm dafür, dass er trotz seiner Vorbehalte unsere Wünsche berücksichtigt hat. Ich habe schon so viele sture Polizisten erlebt, dieser war eine positive Ausnahme und ich habe mir nicht mal seinen Namen gemerkt. Alles in allem hat die Polizei auch dieses Jahr wieder dafür gesorgt, dass alle wohlbehalten ihr Ziel erreicht haben. Und ich träume von einer Welt in der man die Fahrbahn benutzen darf, ohne die Hilfe zweier und später unzähliger motorisierter Polizisten in Anspruch nehmen zu müssen. Überhaupt hat sich die Polizei eine gute Möglichkeit entgehen lassen, sich mit den Radfahrern auszutauschen. Nicht ein Fahrradpolizist hat sich auf der Sternfahrt gezeigt. Ich weiß, dass so was gut ankommen würde. Viele Bürger und leider auch Polizisten sind in Sachen Radverkehr so rechtsunsicher, dass man hier hätte viel von einander lernen können. Die Polizei wäre den Bürgern weitaus näher gewesen, als mit dem kargen Pavillon auf der Abschlussveranstaltung am Neumarkt. Die Strecken sind so gewählt, dass sogar Verkehrsdirektoren und Polizeipräsidenten ihre Freude daran gehabt hätten. Das Gleiche gilt für das Amt für Straßen und Verkehrstechnik. Unser Fahrradbeauftragter, Jürgen Möllers, hat jetzt schon die zweite Fahrradmesse und die dritte Sternfahrt links liegen lassen. Im Urlaub sei er, hieß es, wie jedes Mal. Nicht, dass ich ihm seinen Urlaub nicht gönne, aber etwas Herzblut sollte man doch gerade von einem Fahrradbeauftragten erwarten können. Sind die Veranstaltungen doch mal im Juni und mal im September, da muss man sich schon bemühen, die entsprechenden Termine zu treffen. “Mut zur Lücke” scheint die Devise nicht nur für ein sicheres, geschlossenes und brauchbares Radverkehrsnetz im Amt für Straßen und Verkehrstechnik zu sein.

Grandios, und dafür möchte ich mich ausdrücklich bei den Organisatoren bedanken, war die gemeinsame Schlussrundfahrt mit allen Teilnehmern und allen Gruppen aus den verschiedenen Stadtteilen. Nachdem die einzelnen Stadtteilgruppen sich am Rudolfplatz vereint hatten, sind wir alle gemeinsam durch weitere Bereiche der Innenstadt gefahren. Das war richtig toll und wir waren richtig viele und ich habe nie das Ende unseres Corsos gesehen. Das war ein schönes Erlebnis und ich habe mich gefragt, wo sind die bloß alle, wenn ich mit dem Rad in der Stadt bin?

Elfie Scho-Antwerpes

Elfi Scho-Antwerpes mit einem mysteriösen Manuskript in der Hand

Elfi Scho-Antwerpes, die wohl selbst ernannte Fahrradbürger-meisterin, wurde dieses Jahr zur Schirmherrin der Fahrradsternfahrt auserkoren. Sie hat die erste Rede, nach der Begrüßung durch Werner Rohleff, gehalten.

Deutlich zu spüren war, dass eine Frau redet, die zwar vielfältig sozial engagiert ist, von Radverkehr aber wenig versteht oder gar verinnerlicht hat. Ihre Rede hört sich souffliert und nicht selbst “erfahren” an. Auch auf den Seiten der Stadt Köln ist Radverkehr nicht das, womit man Frau Scho-Antwerpes  wohl in Verbindung bringen soll.

Gestern Morgen habe ich beim Amtsleiter der Bürgermeisterin nachgefragt, ob es möglich wäre, die Rede von Frau Scho-Antwerpes in schriftlicher Form zu bekommen. Er antwortete mir knapp, dass Frau Scho-Antwerpes “frei” und ohne Redemanuskript gesprochen hätte. – Die Antwort habe ich verstanden, und was Frau Scho-Antwerpes oben auf dem Bild in der Hand hält, ist dann wohl eine Fahrradluftpumpe!?

Jedenfalls fordert die Bürgermeisterin am Schluss ihrer Rede “konkret unter anderem”:

Eindeutige und sichere Radverkehrsführung.
Beseitigung zahlreicher Gefahrenquellen.
Schaffung kurzer und direkter Wege.
Mehr Platz für Radfahrer.
Mehr Fahrradschutzstreifen auf der Straße.
Mehr Fahrradabstellplätze.

Für diese Ziele lohnt es sich, in die Pedale zu treten.
Setzen wir uns alle dafür ein.
Damit Köln noch fahrradfreundlicher wird.

Auf den ersten Blick ist das nicht weiter verwerflich, zeigt aber, dass eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Radverkehr nicht stattgefunden hat. Die ersten drei Punkte wären erledigt, würde Radverkehr auf der Fahrbahn mit einem entschleunigten Kraftfahrzeugverkehr stattfinden. Das ist aktueller Stand der Technik, wird aber von Kölner Behörden ignoriert und offensichtlich von Fahrradbürgermeisterinnen nicht wahrgenommen.

Wie gut das funktionieren könnte, zeigt die U-Bahnbaustelle zwischen Heumarkt und Neumarkt. Dort fahren alte wie junge Radler, jetzt schon seit Jahren, gemeinsam und entsprechend langsam, meines Wissens bis heute unfallfrei, auf einer stark verkehrsbelasteten Straße. Zugegeben, dort ist es aus verschiedenen Gründen nicht sonderlich attraktiv, trotzdem zeigt es, dass ein entschleunigtes gefahrloses Miteinander möglich ist.

“Mehr Platz für Radfahrer und Schutzstreifen” hört sich nach den alten Separierungsfehlern der Vergangenheit an. Schutzstreifen, dort wo sie in Köln angelegt werden, sind für den Radverkehr wenig brauchbar. Werden sie doch vornehmlich auf Einkaufsstraßen mit hohem Parkdruck und entsprechender Kfz-Fluktuation angelegt. Wenn sie nicht zugeparkt sind, sind sie zu schmal und/oder zu  nah an den regulär parkenden Fahrzeugen, damit genau im Schwenkbereich der Autotüren und generieren somit neue Gefahren. Wo Autofahrer vorher einfach dahinter geblieben sind oder wenigstens versucht haben, den angemessenen Abstand beim Überholen einzuhalten, muss jetzt die dünne Linie herhalten. Der Schutzstreifen ermutigt Autofahrer zum viel zu knappen Überholen. Hinter der Linie ist für sie hinter der Linie, auch wenn es sich nur um wenige Zentimeter handelt.  Dass Schutzstreifen von den Bürgern als Allheilmittel angesehen werden, liegt daran, dass Behörden, liebenswerte Fahrradbürgermeisterinnen und sogar der Kölner ADFC ständig und immerfort dieses kleinere Übel propagieren, anstatt sich mutig mit der Autolobby auseinander zusetzen.

An reinen Fahrrdstraßen und -trassen wäre im übrigen nichts aus-zusetzen! Eine Stadt, die sich eine feudale Treppe in den Rhein (?!?) leisten kann, muss doch ein paar Cent für die Sicherheit von Radfahrern übrig haben.

Wie auch immer,  jetzt sollen wir in die Pedale treten, damit Köln NOCH fahrradfreundlicher wird? Das müsste es dann allerdings erst einmal im Ansatz sein. Und das üben die Behörden noch. – Ich hasse diese Floskeln!

Wer, wenn nicht eine Bürgermeisterin, wäre in der Lage, handfeste Fakten zu schaffen? – Im Amt für Straßen und Verkehrstechnik erklärte man mir, dass man von den Missständen durchaus wüsste, wenn aber die Politik nichts fordere, würden sie nichts ändern. Bitte Frau Scho-Antwerpes: Ihre Baustellen, Ihre Behörden.

Hans-Georg Kleinmann

Hans-Georg Kleinmann

Erfrischend war dagegen die entschlossene Rede von Hans-Georg Kleinmann. Als jahrelanger Aktiver u.a. in der Autofreien Autoarmen Siedlung ;-) und dem VCD (Verkehrs Club Deutschland) weiß er, wovon er redet und wie er die Arbeit der Behörden einzuschätzen hat. Vor allem weiß er aber, wie er moderne und für den Bürger neue und ungewöhnliche Vorschläge umsichtig und überzeugend näher bringt. Seine Rede hat er selbst in den entsprechenden Bericht auf Marcos Seiten (radfahren-in-koeln.de – Mit dem Fahrrad in und um Köln) eingestellt und kurz kommentiert. Dem ist von meiner Seite aus nichts mehr hinzuzufügen, außer dass es mir schwer fällt, die Maßnahmen der Stadtverwaltung in der Vergangenheit als fahrradförderlich anzuerkennen. Ich denke, das war von Hans-Georg Kleinmann auch nur ein rhetorischer Schachzug. ;-)

Eigelstein - Hastig für Radfahrer im Gegenverkehr freigegebene Einbahnstraße

Zum Beispiel Eigelstein - Hastig für Radfahrer im Gegenverkehr freigegebene Einbahnstraße. Dafür gibt es von mir keine Anerkennung. Hier geht Parkraum eindeutig vor Sicherheit. Irrsinn!

Alles in allem war diese Sternfahrt ein gelungener Event und ich habe einen schönen Tag mit netten Menschen verbracht. Dafür möchte ich den Organisatoren hier nochmal danken. Natürlich gibt es die ein oder andere Kleinigkeit, die man in Zukunft besser oder anders vorbereiten kann, ärgerlich auch, dass ausgerechnet zwei Tage vorher die Homepage der Veranstalter ausfällt, aber shit happens – es war ein schöner Tag. Man darf nicht vergessen, dass hier Leute eine Sternfahrt aus dem Nichts gestampft haben, deren Profession es ganz bestimmt nicht ist, Großveranstaltungen zu organisieren. Alle haben einen Beruf oder eine andere Aufgabe und opfern ihre Freizeit dafür, uns eine Freude zu machen. Und gegenüber so mancher unvorsichtig geäußerten Meinung: Sie sind niemandem Rechenschaft schuldig.

Gruppenbild

Die Organisatoren

Ein großer Teil der Kölner Fahrradblogger ist sich auf der zweiten und dritten Sternfahrt begegnet. Das hat Simon zum Anlass genommen, die Kölner Fahrradblogger unter dem Link: fahrradblogger.de zusammenzufassen. Auch Dir, Simon, vielen Dank.

Rücken

Rückennachrichten

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Kölner Fahrrad Sternfahrt

Marcos Radfahren in Köln

Elmars Medienecken und wasihmindensinnkommt

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Rotzfrech …

rotzfrech

… steht dieses Schild auf der Bonner Straße in Köln-Marienburg.