Rund um Köln 2009

Jedermann-Rennen, Rund um Köln 2009, Schmitzebud

Jedermann-Rennen, Rund um Köln 2009, Schmitzebud
 

Das lassen sie sich bis zu 50 Euro Startgebühr kosten: Einmal legal auf der Fahrbahn fahren, wo es ansonsten, wegen der Radwegbe-nutzungspflicht, nur über Stock und Stein geht. Über 3000 Rad-fahrer nahmen Ostermontag am sogenannten Jedermann-Rennen
rund um Kölns Osten teil.
Am Nachmittag starteten die Profis. – Und hätten mich nicht mindestens drei Streifenwagen darauf hingewiesen, dass es sich um ein Radrennen handelt, ich wäre dem Irrtum erlegen, einer Rallye zuzusehen. Tatsächlich konnte man schließlich auch zwischen den motorisierten Fahrzeugen eine Handvoll Radfahrer ausfindig machen.  
   
Rund um Köln 2009, Schmitzebud

Rund um Köln 2009, Begleitfahrzeuge

Dagegen kostenlos, aber ebenso jenseits der Radwege, sind am 21.06.2009 alle zur zweiten Kölner Fahrradsternfahrt einge-laden. Und weil jeder Radfahrer ohnehin ein Gewinner ist, braucht man sich auch nicht beeilen, sondern kann während der Fahrt einfach mit Gleichgesinnten über die Welt und Kölner Radverkehrs-politik plaudern. Spaß, Fitness und die besondere Aufmerksamkeit der Automobilisten, deren Wege wir ganz und gar für uns haben werden, entlohnen jeden einzelnen Teilnehmer. Es gibt voraus-sichtlich zehn Startpunkte und ein Ziel, der Roncalliplatz, auf dem etwas Animation und die Abschlusskundgebung stattfinden sollen.

www.koelner-fahrrad-sternfahrt.de
                                                 

2 Antworten auf “Rund um Köln 2009”

  1. Ja ja, da freuen sich die Teilnehmer der Sternfahrt wie schnell und komfortabel man plötzlich von A nach B kommt wenn man mal auf der Fahrbahn radeln darf. Anschliessend trifft man sich dann auf dem Roncalliplatz um für meher Radwege zu demonstrieren.

  2. @Siggi … *muß immer noch lachen* … das hast’e schön gesagt! – Aber es gab ja die Gelegenheit an den Vorbereitungen teilzunehmen und seine Meinung kund zu tun. Vielleicht sehen wir uns auf der Sternfahrt und erwischen uns, wie wir mit missionarischem Eifer die Anderen von sinnvolleren Radverkehrsanlagen (und damit meine ich keine Radwege und Schutzstreifen) überzeugen. ;-)
    Danke für Deinen Kommentar!

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